Moderne Markenbildung – Was macht Apple, Tesla und Co. aus?

Eine Marke beruht nicht nur auf einem Firmennamen oder einem Logo. Jede Marke bietet ein Qualitätsversprechen und liefert dem Kunden eine individuelle Botschaft. Durch die Markenbildung entsteht somit ein immaterieller Wert, der sich in den Köpfen der Kundschaft zeigt, wie Apple und Tesla eindrucksvoll unter Beweis stellen. Die Kunden dieser Marktgrößen sind außerordentlich treu und können meist nur sehr schwer abgeworben werden.

Der Begriff „Marke“ steht für Attribute wie Qualität, Haltbarkeit, Veredelung, Kundenservice, Transparenz als auch Nachhaltigkeit. Um die eigene Marke voran zu treiben benötigt es eines Gesamtkonzeptes. Wichtig ist vor allem, dass Sie sich mit ihrer Marke von der Konkurrenz abheben. Dies erreichen sie durch ihren USP (Unique Selling Point), auf Deutsch ihr Alleinstellungsmerkmal.

 

Haben Sie Ihr Ziel vor Augen!

Nachdem Sie sich für ein Alleinstellungsmerkmal entscheiden, recherchieren Sie welche Zielgruppe Sie damit erreichen möchten bzw. bedienen können. Sobald Sie Ihre Zielgruppe festgelegt haben entwickeln sie ein Marketingkonzept mit dem Sie Ihre Zielgruppe optimal erreichen. Zum Einsatz kommt hier inzwischen hauptsächlich Social Media Marketing. Über Twitter, Instagram, Facebook und andere Online Plattformen können Sie für einmaligen Kundenkontakt sorgen und an dem Ort Ihre Produkt bewerben, an dem Ihre Zielgruppe und potenziellen Kunden sich am wohlsten fühlen. Zudem können sie lokale Adwords Anzeigen schalten, wodurch sie Ihre Werbung an genau den Orten schalten, an dem sie Ihre potenzielle Kundschaft befindet.

Das Gewinnen eines positiven Images im Kopf des Verbrauchers ist für neue Marken unverzichtbar!
Sorgen Sie dafür, dass sie durch Qualität, besondere Leistungen und guten Service bei Ihren Kunden auffallen. Die Zufriedenheit Ihrer Kunden wird dafür sorgen, dass sie sich – extrem gesagt – verpflichtet fühlen Ihrer Marke treu zu bleiben. Die Wirkung dessen zeigt sich eindrucksvoll bei aktuellen Marktführern wie Apple und Tesla.

 

Apple und Tesla – Das Image macht’s!

Viele Apple Nutzer schwören auf die Geräte aus Kalifornien und decken ihren gesamten Multimedia -Bedarf mit den Produkten des Marktführers. Apple erreicht diesen Effekt durch den Fokus auf eine einfache Funktionsweise. Die eigenen IOS und MacOS Betriebssysteme sind auf eine einfache Handhabung spezialisiert und sind zudem optimal auf die in den Geräten verbaute Hardware optimiert. Die Geräte erzeugen hiermit ein komplett anderes Nutzererlebnis als mit dem standardisierten Windows Systemen. Der Fokus liegt bei den Apple Kunden wesentlich weniger auf der verbauten Hardware, sondern vielmehr auf dem Lifestyle und der praktischen Handhabung die vermittelt wird. Durch die fast schon zeremoniellen Produktpräsentationen und eine Marketingpräsenz die seinesgleichen sucht, hat sich somit um die Apple Geräte ein Markenkult entwickelt der ein Paradebeispiel der Kundenbindung darstellt.

Der Autobauer Tesla aus dem Silicon Valley hat es vollbracht sie in einer von großen Namen dominierten Industrie in kürzester Zeit einen Namen zu machen. Tesla hat als Alleinstellungsmerkmal Elektroautos mit einmaligem Komfort und Design. Kundenwünsche wurden direkt in die Elektroautos integriert. Durch die hohen Preise der ersten Tesla Modelle waren diese nur für die wohlhabende Bevölkerungsschicht zu haben. Dies stört das Wachstum und die Nachfrage der Fahrzeuge jedoch nicht im Geringsten. Tesla hat hier nach der sogenannten Top-Down Methode gearbeitet. Zuerst wurde ein sehr hochwertiges, nachhaltiges aber sehr teures Produkt präsentiert womit der Name Tesla das Image von Luxus, Nachhaltigkeit, Qualität und auch innovativem Design präsentiert. Nun kommt mit dem Model 3 ein Produkt für den Massenmarkt, welches als Resultat unglaubliche 500.000 Vorbestellungen hervorbrachte. Schlüssel des Erfolges ist bei Tesla das Social Media Marketing. Kein CEO schafft es eine Präsenz auf den sozialen Plattformen zu zeigen wie Elon Musk von Tesla. Durch seine informativen, visionären und auch humorvollen Posts schafft er es seine Marke zu „humanisieren“ und einen ganz individuellen und persönlichen Bezug zu seiner Zielgruppe herzustellen.

Was lernen wir aus diesen beiden Beispielen? Um als gute Marke zu gelten sollten Sie sich einen durchdachten Plan zu Ihrer Vermarktungsstrategie erstellen. Beachten Sie Ihre Zielgruppe, den Kontakt zu dieser und orientieren Sie sich so weit wie möglich an den Wünschen Ihrer Kunden. Bieten Sie Ihnen einen Mehrwert, der den Kauf Ihres Produktes einmalig zu den Konkurrenzprodukten macht. Präsentieren Sie sich Online! Die Präsenz in den Sozialen Medien ist für jeden Gründer ein Muss der Markenbildung. Die Sozialen Medien bieten Ihnen durch den direkten Kundenkontakt ein mächtiges Vermarkungswerkzeug das, Sie Ihr Eigen machen müssen.

 

Gastbeitrag von Matthias Riebl (Alle genannten Marken und Modelle sind das Eigentum der jeweiligen Hersteller und wurden in diesem redaktionellen Artikel vom Autor genannt)

 

Bitte geben Sie die Zeichenfolge in das nachfolgende Textfeld ein

Die mit einem * markierten Felder sind Pflichtfelder.